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Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hartschuh über Akne inversa in Heidelberg


Am 11.06.2011 lud die Deutsche Interessengemeinschaft Akne inversa zu einem Vortrag bei Prof. Dr. Hartschuh, einer der Kapazitäten auf dem Gebiet der Akne inversa, ein.

Aus weiten Teilen Deutschlands reisten auch diesmal wieder Patienten und Angehörige in die Hautklinik Heidelberg.

Herr Winkler eröffnete die Veranstaltung mit der Darstellung der psychosomatischen und psychosozialen Situation von Akne inversa Erkrankten. Dabei ging er auf das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ein und betonte die wichtige Funktion und Aufgabe des Vereins als Mediator. Er betonte die sozialen Auswirkungen der Erkrankung und stellte in kurzen Worten die Problematik der Erkrankung dar.

Nach diesen Ausführungen wurde Herr Prof. Dr. med. Wolfgang Hartschuh für seine außerordentlichen Verdienste und herausragende ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle von betroffenen Menschen, mit der Ehrenmitgliedschaft in der deutschen Interessengemeinschaft Akne inversa e.V. geehrt.

Herr Professor Dr. Hartschuh begann seinen leicht verständlichen, lebhaften und mit Alltagsbeispielen unterlegten Vortrag mit einem Rückblick in die 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts und vermittelte einen Eindruck der damaligen Behandlungsmethoden.

Er erklärte anhand von Bildern, wann eine Operation nötig ist oder eine andere Therapie sinnvoll erscheint. Ebenso zeigte er Bilder von Abszessen und Fisteln bei Akne inversa und brachte jedem Zuhörer die Unterschiede anderer Akneformen zu Akne inversa näher. Prof. Dr. Hartschuh erklärte die Bildung von Fisteln und die Abwehrreaktion des Körpers auf Fremdkörper.

Beeindruckend waren Aufnahmen, die zeigten, wie sich eine Fistel den Weg gebahnt hat und ein Film über eine Akne inversa - Operation. Auch wurde erläutert, wann es Sinn macht, über kurze Zeit ein Antibiotikum oder andere entzündungshemmende Mittel zu nehmen.

Stress als Co-Faktor der Erkrankung wurde in seinem diesjährigen Vortrag ebenso erwähnt, wie auch die leider noch immer angewandte  Therapie mit Retinoiden, welche sich bei Akne inversa fast immer als erfolglos zeigt.

In der nachfolgenden Diskussionsmöglichkeit zeigte sich ein gut informiertes Publikum, sodass der Vortrag um ca. 15 Uhr beendet wurde.

Danach hatte wieder jeder Patient die Möglichkeit, sich eine Meinung von Prof. Dr. Hartschuh über den Zustand seiner Erkrankung einzuholen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.

Auch diesmal traf sich ein Teil der Besucher zu einem gemeinsamen Abendessen.


 



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Wir möchten uns herzlich bei Prof. Dr. Hartschuh bedanken, dass er sich bereit erklärt hat, diesen Vortrag ehrenamtlich für uns Erkrankte zu halten.


11.06.2011

Autor: Vorstand

Letzte Aktualisierung: 23.10.2011

Der Vorstand