Translate Website

Statistiken

Seitenaufrufe : 1217098

Deutsche Interessengemeinschaft Akne inversa e.V.


Der nachfolgende Artikel ist eine Beschreibung der Krankheit Akne inversa / Acne inversa unter den Gesichtspunkten der Schulmedizin und den Erfahrungen von Akne inversa Erkrankten. Wir haben beides, so weit es geht, berücksichtigt.

Teile des hier veröffentlichten Artikels wurden von einem der Autoren unter dem Alias Rainbow777 bei Wikipedia veröffentlicht und zur Verfügung gestellt.

Diese Abhandlung über Akne inversa ist ohne Gewähr der Richtigkeit. Sie wurde von uns auf Grund unseres Wissens um die eigene Erkrankung, Gesprächen mit vielen Betroffenen, Ärzten und mit den Kenntnissen aus unserer eigenen Erfahrung geschrieben.

Diese Ausarbeitung soll die wissenschaftlichen Aspekte der Erkrankung mit den Erfahrungswerten der Betroffenen vereinen und allgemein verständlich sein. Dabei sind mögliche Fehler nicht auszuschließen. Deshalb sollte vor Übernahme dieser Informationen immer ein Fachmann befragt werden.

Der Artikel muss nicht mit der Meinung der aufgeführten Webseiten, Kliniken und Ärzte übereinstimmen. Ein etwaiger Bezug ist auszuschließen.


Die Autoren

Daniela und Thomas Winkler


Akne inversa / Acne inversa / Hidradenitis suppurativa


Umgangssprachlich: lässt sich dieses Krankheitsbild folgendermaßen umschreiben:

Abszesse, Entzündungen (Beulen) unter den Achseln
Abszesse, Entzündungen (Beulen) in den Leisten
Abszesse, Entzündungen (Beulen) an der Brust
Abszesse, Entzündungen (Beulen) am Po

Trifft die Sache recht kurz, knapp und prägnant!


Die Akne inversa (Hidradinitis suppurativa, `Schweißdrüsenabszess´) ist eine chronische Erkrankung mit entzündlichen Knoten und Abszessen. Es kommt schubweise zu schmerzhaften, eitrigen Entzündungen mit Knotenbildungen und teilweise Fistelgängen.

Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich - einige haben nur in größeren Abständen
spontan heilende druck-schmerzhafte Knoten. Bei anderen schreitet die Krankheit
ständig fort, wobei sich größere entzündete Areale mit Fistelgängen und Vernarbungen
bilden, die erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Nach langem Leiden kann Akne inversa, laut Herrn Prof. Dr. med. Breuninger, Universitätsklinikum Tübingen, sogar zum Krebs entarten.

Nachgewiesen wurde ein erhöhtes Risiko für Karzinome der Mundschleimhaut, der Haut
und der Leber.

Die Erkrankung Akne inversa ist leider nur sehr wenig und unzureichend erforscht.
Zum überwiegenden Teil berichten Erkrankte von einem langen
Leidensweg, der sich über Jahre oder Jahrzehnte hinzieht, weil die Krankheit nicht
erkannt wurde.
Teilweise sind die Menschen durch Forumseiten wie www.akne-inversa.de selbst auf die
Diagnose Ihrer Erkrankung gestoßen, konnten ihre Ärzte mit wissenschaftlichen
Aussagen auf Akne inversa hinweisen oder qualifizierte Ärzte finden.

Menschen mit diesem chronischen Leiden sind vielfachen körperlichen, seelischen und sozialen Belastungen ausgesetzt.

Hinzu kommt häufig die Unwissenheit und das Unverständnis, das in der Öffentlichkeit einer nicht sichtbaren Behinderung entgegengebracht wird.


Akne inversa / Acne inversa (ausführlich)


Akne inversa ist eine Entzündung der Talgdrüse und äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel.

Erstmals beschrieben wurde die Krankheit 1839 von Velpeau. 1854 veröffentlichte Verneuil, dass die Krankheit eine Entzündung der Schweißdrüsen sei. 70 Jahre später wurden die in der Achsel- und Perianal-Region angesiedelten apokrinen Schweißdrüsen als Ursache vermutet.

Daraufhin wurde unter anderem der Begriff Hidradenitis suppurativa eingeführt. Auch in vielen medizinischen Fachbüchern wird dieser Begriff synonym für die Erkrankung verwendet und ist noch heute unter der ICD-10–Bezeichnung zu finden. Später konnte nachgewiesen werden, dass diese Erkrankung nicht von der Schweißdrüse, sondern von der Talgdrüse und der äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel ausgeht. Die Entzündung der Schweißdrüsen erfolgt sekundär. Akne inversa ist damit keine Schweißdrüsenentzündung und der Begriff Hidradenitis irreführend.

Auf Grund dieser Erkenntnisse wurde der Begriff Akne inversa eingeführt, der aber bis jetzt noch nicht in den ICD-10 aufgenommen ist. Der ICD-Code lautet L73.2

Weitere Synonyme die auch fälschlicherweise verwendet werden: Aknetetrade, Aknetriade, apokrine Akne, Morbus Verneuil, Pyodermia fistulans sinifica, Schweißdrüsenabszess, Perianalfistel, Pilonidalsinus, Acne vulgaris, Acne conglobata,...


Krankheitsverlauf der Akne inversa


Der in der Talgdrüse produzierte Talg dient dem Schutz vor Chemikalien und Krankheitserregern der obersten Hautschicht (Epidermis) und besteht aus Triglyceriden, Fettsäuren und Wachsestern. Der Talg macht Haut und Haare geschmeidig und Wasser abstoßend. Die Talgdrüse liegt in der Lederhaut, ist mit weiten Innenräumen ausgestattet und hat sackartige Endstücke. In der Lederhaut liegen ebenfalls die Schweißdrüsen, darüber hinaus Nerven und Empfindungszellen. Angeregt wird die Talgproduktion durch Androgene (männliche Sexualhormone).

Die nächst tiefere Hautschicht ist das subkutane Gewebe, welches aus Fett- und Bindegewebe besteht. Es enthält größere Blutgefäße. Der Entstehungsprozess der Akne inversa ist komplex. Durch eine Hyperkeratose (Verhornungsstörung) kommt es zu einer Verlegung des Ausführungskanals des Haares. Die Haarwurzeln und die Talgdrüsen füllen sich immer mehr mit Hornmaterial an. Es kommt zu einer Infektion durch Bakterien (meist Staphylococcus aureus).

Der Haarfolikel und die Talgdrüse entzündet sich und Eiter (Leukozyten, Proteine, Gewebereste, usw.) sammelt sich in der Talgdrüse und im Haargang an. Im weiteren Verlauf kommt es irgendwann zum Zerreißen des Gewebes. Die Entzündung breitet sich im Gewebe aus und die Schweißdrüsen werden in die Entzündung mit einbezogen. Es entstehen schmerzhafte Geschwüre, Abszesse und im späteren Verlauf Fisteln. Typischerweise sind die Abszesse zu Beginn ohne "Eiterhäubchen" und gegenüber anderen Dermatosen äußerst schmerzhaft.

Aufgrund der in der Unterhaut liegenden größeren Blutgefäße, können Bakterien auch in diese gelangen, so dass die Möglichkeit einer Sepsis (Blutvergiftung) mit hoher Letalität (Tödlichkeit) besteht. Ebenso kann es zu Einblutungen in das entzündete Gewebe durch entzündungsbedingte Zerstörung von Blutgefäßen kommen.

Hauptsächliche Erkrankungsgebiete sind der Bereich unter den Achseln, die Perianalregion und die Leistengegend. Aber auch andere Körperregionen können betroffen sein. Im Grunde kann die Erkrankung überall dort entstehen, wo Terminalhaare in Verbindung mit Talgdrüsen an der Haut vorhanden sind. Damit sind nur wenige Körperregionen nicht als mögliche Erkrankungsgebiete anzusehen, wie zum Beispiel die Fußsohlen oder Handflächen.

In der Achselregion und im Perianal–Bereich findet sich häufig Staphylococcus aureus auf der Haut, welcher sonst nur noch in wenigen Körperbereichen vorkommt. Dieses grampositive Bakterium kann oft im Eiter von Akne inversa-Abszessen nachgewiesen werden. Apokrine Schweißdrüsen sind so genannte Duftdrüsen, die ebenfalls in den Hautarealen liegen, in denen Akne inversa auftritt. Im Gegensatz zu den endokrinen Schweißdrüsen enden die Ausgänge der apokrinen Schweißdrüsen an den Haarfolikelausgängen. Charakteristisch ist die Bildung dieser Drüsen erst mit dem Beginn der Geschlechtsreife und der Steuerung der Schweißabsonderung durch den Sympatikus. Das heißt Stress in jeder psychischen Form führt zu einer Anregung der Sekretabsonderung. Die von diesen Drüsen produzierten Sekrete haben keinen sauren, sondern einen alkalischen pH-Wert. Dadurch wird neben der Feuchtigkeit an sich und den Hauttemperaturen um 37°C, die Vermehrung von Bakterien besonders begünstigt, da der ph-Wert der Haut angehoben wird. Die natürliche Schutzfunktion der Haut liegt bei einem durchschnittlichen pH-Wert von 5,5.
Zu häufiges Waschen führt ebenfalls zu einer Abnahme der Schutzfunktion.

Erschwerend für die Behandlung der Erkrankung mit Antibiotika ist die sich bildende Abszesskapsel, die eine optimale Einwirkung verhindert.

Die körpereigene Abwehr hat aufgrund der Eigenschaft des Staphylococcus aureus, sich mit körpereigenem Fibrin zu umgeben, ebenfalls nicht die Effizienz wie bei anderen Bakterien.


Ursache der Akne inversa


Die eigentliche Ursache der Erkrankung ist Gegenstand aktueller Forschungen,

bis heute aber unbekannt.

Faktoren, die den Krankheitsverlauf begünstigen

Es gibt eine Reihe von Faktoren, welche den Krankheitsverlauf begünstigen oder auch erst zum Ausbruch der Krankheit führen:

Rauchen:
Statistische Untersuchungen belegen eindeutig, das ein großer Anteil (ca. 80%) der Akne inversa-Patienten raucht. Rauchen scheint also bei der Entwicklung der Erkrankung eine große Rolle zu spielen. Es hat den Anschein, dass Nikotin die Vermehrung von Staphylococcus aureus begünstigt und als Triggerfaktor fungiert. Weitere Forschungen werden auf diesem Gebiet getätigt

Übergewicht:

Führt zu vermehrter Feuchtigkeit, warmem Milieu und Aufweichen der Haut durch aufeinander liegende Hautschichten

Enge Kleidung:
Oberflächliche Beschädigung der Hautzellen durch mechanische Irritation

Zuckerkrankheit:
Geschwächte Immunabwehr

Männliche Hormone:
Vermehrte Talgproduktion und dadurch schnelleres Verstopfen der Talgdrüsenausführungsgänge

Genetische Faktoren:
Meist sind mehrere Personen in der Familie an Akne inversa erkrankt

Bakterien:
Sind nicht ursächlich beteiligt, beeinflussen aber die Schwere des Krankheitsverlaufs maßgeblich

Ernährung:
Forumsteilnehmer berichten über die mögliche Verbesserung der Entzündungssymptome durch Reduzierung von arachidonsäurehaltiger Nahrung. Wie schon bei Rheumapatienten, die ein Verhältnis der Omega3- zu Omega6 -Fettsäuren von 1:5 anstreben sollten, könnte hier ein Ansatzpunkt sein, die allgemein im Körper ablaufenden Entzündungsprozesse positiv zu beeinflussen

Stress:
Auch hier berichten Akne inversa Erkrankte über vermehrte Entzündungsreaktionen.
Da die ausgeschütteten Neurotransmitter und Steroidhormone neben der Anregung der Schweißdrüsenproduktion (apokrine Schweißdrüsen) auch das Immunsystem beeinflussen, sollte Stress, wann immer es möglich ist, vermieden werden

Ein frühzeitiges Erkennen der Erkrankung und der Reduzierung der Faktoren wie zum Beispiel die Einstellung des Rauchens, Ernährungsumstellung und hygienische Maßnahmen können möglicherweise zu wesentlicher Verbesserung der Symptome führen. Allerdings ist die Genetik, die angeborene und erworbene Immunabwehr bei jedem Menschen individuell, sodass die Reduzierung einzelner Faktoren sich unterschiedlich auswirken kann


Behandlung (Therapie) der Akne inversa


Aufgrund der Symptomatik und der nicht geklärten Ursache bleibt leider weiterhin die Operation, also die vollständige Entfernung der von Akne inversa befallenen Hautbereiche, die Behandlungsmethode der Wahl. Dies kann im späteren Krankheitsstadium Wundgrößen bis zu 400 cm² annehmen oder gar darüber hinaus.

Infolge physischer Einwirkung (zum Beispiel "Drücken auf den Abszess bzw. auf die infizierten Gebiete") kann weiteres Gewebe reißen


vollständiger Artikel vom 14.09.09

©www.akne-inversa.de


Weitere Artikel über Akne inversa

Acne inversa / Hidradenitis suppurativa

Umgangssprachlich
lässt sich dieses Krankheitsbild folgendermaßen umschreiben:

Abszesse, Entzündungen (Beulen) unter den Achseln
Abszesse, Entzündungen (Beulen) in den Leisten
Abszesse, Entzündungen (Beulen) an der Brust
Abszesse, Entzündungen (Beulen) am Po

Trifft die Sache recht kurz, knapp und prägnant!

Akne inversa (Hidradenitis suppurativa, ´Schweißdrüsenabszess´) ist eine chronische Erkrankung mit entzündlichen Knoten und Abszessen in den oben genannten Bereichen. Es kommt schubweise zu schmerzhaften, eitrigen Entzündungen mit Knotenbildungen und teilweise Fistelgängen. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich - einige haben nur in größeren Abständen spontan heilende druckschmerzhafte Knoten. Bei anderen schreitet die Krankheit ständig fort, wobei sich größere entzündete Areale mit Fistelgängen und Vernarbungen bilden, die erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.
Schulmedizin
Schulmedizinisch liest es sich folgendermaßen:

Eine Abhandlung von Prof. Dr. med. Helmut Breuninger und Volker Wienert
aus dem Deutschen Ärzteblatt 98, Heft 44
vom 02.11.01, Seite A-2889

Zusammenfassung:
Die Acne inversa ist eine Entzündung der Talgdrüsen
und Terminalhaarfollikel vorzugsweise in intertriginösen Arealen.

Zunächst entstehen Komedonen, die superinfiziert werden.
Der verschlossene Follikelkanal rupturiert. Anschließend
entwickelt sich im Bindegewebe eine granulomatös
entzündliche Reaktion mit subkutanen Knoten und Fisteln
und einer konsekutiven Fibrose. Apokrine und ekkrine
Drüsen sind nicht primär, sondern sekundär betroffen.

Die weltweit verbreitete Krankheit betrifft beide Geschlechter.
Bei Männern tritt sie häufiger perianal auf.
Die Erstmanifestation kann von der Pubertät an bis ins hohe Alter erfolgen.

Im Frühstadium sind Riesenkomedonen zu erkennen und derbe,
indolente, erbsengroße Knoten subkutan zu tasten. Diese
können in der Tiefe zu wulstigen Abszessen konfluieren
oder akut eitern. In ihrer vollen Ausprägung ist die Acne
inversa charakterisiert durch großflächige, dunkel verfärbte
und indurierte Areale, die von Knoten, Abszessen und
epithelisierten Fistelgängen durchzogen sind (Spätstadium).
Spontanheilungen sind sehr selten.

Konservative Behandlungsmaßnahmen, Inzisionen,
Abszess- oder Fistelspaltungen bringen keinen
dauerhaften Erfolg. Methode der Wahl ist die
komplette Exzision der pathologisch veränderten
Haut weit im Gesunden, notfalls bis zur Faszie.
Lange Leidenszeiten sollten der Vergangenheit angehören.

vollständiger Artikel
Komplementärmedizin
Die Komplementärmedizin sieht die Behandlung anders :

Gosch, Dr. med. Volker
Acne inversa: Ungerechtfertigte Therapie
Deutsches Ärzteblatt 99, Heft 19 vom 10.05.02, Seite A-1310

Die Schlussfolgerung,
die „einzig mögliche Therapie in der kompletten lokalen Exzision“ sehen,
ist besonders wegen der hohen Rezidivhäufigkeit nicht gerechtfertigt.

Angesichts der langen postoperativen Wundheilungszeit („bis zu acht Wochen“)
und den damit verbundenen Schmerzen für die Patienten,
bis hin zu späteren Bewegungseinschränkungen durch Vernarbung,
ist ein radikales Vorgehen allenfalls bei Extremfällen für vertretbar,
keinesfalls jedoch „möglichst im Frühstadium“.

Aus der Tatsache,
dass in über 50 Prozent der Fälle mehrere Prädilektionsstellen betroffen sind,
lässt sich die Notwendigkeit einer Behandlung des gesamten Organismus ableiten.
Eine nur auf den lokalen Befund fokussierte Therapie
muss hier scheitern (siehe Rezidivquote).
Es wurden bei der Behandlung der Acne inversa sehr gute Erfahrungen
mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gemacht.

Durch eine individuelle Rezeptur aus chinesischen Arzneipflanzen,
meist flankiert von gezielten Diätvorschriften
(Verzicht besonders auf Fette, Alkohol, Nikotin),
kann ein rascher Rückgang der entzündlichen Veränderungen erreicht
und neue Abszesse vermieden werden.

Bei etwa 70 Prozent der Fälle lässt sich so eine dauerhafte Ausheilung erzielen,
bei durchgehender Arbeitsfähigkeit der Patienten
zu einem Bruchteil der Kosten der radikalen Chirurgie.

vollständiger Artikel
Bilder zur Diagnose
In der Bilddatenbank des ´Dermatologie Atlas´ von DermIS
(eine Kooperation der Abteilung für klinische Sozialmedizin (Universität Heidelberg)
und der Hautklinik Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) sind u.a.
einige Bilder zu der Diagnose von Akne inversa
und 'Hidradenitis suppurativa' = Schweißdrüsenabszess enthalten.

Beim Ansehen einiger Bilder aber nicht erschrecken, es trifft nicht jeden so stark.

Bilder zur Diagnose Akne inversa

Bilder zur Diagnose Hidradenitis suppurativa
Ai-Bild-Datenbank

In der Bilddatenbank von akne-inversa.de sind eingesandte,
private Fotos und Aufnahmen aus dem Klinik-Bereich
(mit freundlicher Unterstützung der Universitätshautklinik Heidelberg)
zu Akne inversa / 'Hidradenitis suppurativa' = Schweißdrüsenabszess enthalten.

zur Ai-Bild-Datenbank

Synonyme
Akne inversa, Acne inversa, Hidradenitis suppurativa, Aknetetrade, Aknetriade, apokrine Akne, Morbus Verneuil, Pyodermia fistulans sinifica, Schweißdrüsenabszess, Perianalfistel, ...

1839 wurde das Krankheitsbild erstmals von Velpeau beschrieben. 1854 veröffentlichte Verneuil seine Auffassung, die Ai sei Folge entzündeter Schweißdrüsen. Rund 70 Jahre später vermuteten Schiefferdecker einen Zusammenhang mit den apokrinen Drüsen, Lane und Brunsting eine Abhängigkeit von der Akne. So entstanden die Namen: Morbus Verneuil, Hidradenitis suppurativa, apokrine Akne, Aknetriade, Aknetetrade und Pyodermia fistulans sinifica. Gahlen et al. deuteten Letztere als schwere Akne (1976). 1989 prägten dann Plewig und Steger den Begriff Acne inversa, der aufgrund der nunmehr bekannten pathogenetischen Vorgänge der korrekte ist.
Die vor allem im angloamerikanischen Sprachraum verwendete Bezeichnung Hidradenitis suppurativa ist unzutreffend, da es sich nur sekundär um eine Erkrankung der ekkrinen und apokrinen Schweißdrüsen handelt.

(Quelle:
Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft - Akne inversa)
Ai-Infomaterial

zum Nachlesen, ausdrucken, ...
sollte man als Betroffener unbedingt gelesen haben

weiter zum Ai-Infomaterial

Ai - die Zahlen

Über wieviele Ai-Betroffene sprechen wir denn überhaupt?
Allein für die BRD erstrecken sich derzeitig die Schätzungen
ungefähr von 225 Tausend auf bis zu 3,1 Million Betroffener!
Doch wie kommt man zu diesen Zahlen?

zum Artikel

Info-Datenbank

Auslöser/Verschlimmerungsfaktoren, Behandlungen, Begleiterkrankungen.
Daten aus medizinischer Literatur und eigenen Erfahrungen.
Hilf mit, diese Datensammlung zu erweitern und trage Deine Erfahrungen ein.

zur Info-Datenbank

Kontakt:

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



21.09.2009

Autoren: Daniela und Thomas Winkler

Letzte Aktualisierung: 06.11.2011

Der Vorstand