Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hartschuh über Akne inversa in Heidelberg
Am 29.05.2010 lud die Selbsthilfegruppe Akne inversa Deutschland (heute Deutsche Interessengemeinschaft Akne inversa e.V.) zu einem Vortrag bei Prof. Dr. Hartschuh, einer der Kapazitäten auf dem Gebiet der Akne inversa, ein.
Aus weiten Teilen Deutschlands reisten Patienten und Angehörige in die Hautklinik Heidelberg, um dieser ersten eigenen Großveranstaltung der Selbsthilfegruppe beizuwohnen.
Der Vortrag von Herrn Professor Dr. Hartschuh war für jeden leicht verständlich, lebhaft und mit Alltagsbeispielen unterlegt.
Er erklärte anhand von Bildern, wann eine Operation nötig ist oder eine andere Therapie sinnvoll erscheint. Ebenso zeigte er Bilder von Abszessen und Fisteln bei Akne inversa und brachte jedem Zuhörer die Unterschiede anderer Akneformen zu Akne inversa näher. Beindruckend waren Aufnahmen, die zeigten, wie sich eine Fistel den Weg gebahnt hat und ein Film über eine Akne inversa - Operation. Auch wurde erläutert, wann es Sinn macht, über kurze Zeit ein Antibiotikum oder andere entzündungshemmende Mittel zu nehmen.
Danach nahm er sich Zeit, Fragen der Patienten zu beantworten und hörte geduldig zu. Anschließend entstand eine angeregte Diskussion, welche nicht nur auf den Bereich Akne inversa beschränkt war.
Nach Beendigung des Vortrages hatte jeder Patient die Möglichkeit, sich eine Meinung von Prof. Dr. Hartschuh über den Zustand seiner Erkrankung einzuholen. Viele machten davon Gebrauch.
Familie Winkler, die als Initiator des Tages ebenfalls anwesend war, sprach noch mit Patienten und Angehörigen.
Die Untersuchten kamen oft mit einem erleichterten Ausdruck im Gesicht aus der Ambulanz, sei es nun, weil die Akne inversa nicht so schlimm wie angenommen war oder auch, weil ihre bisherigen Therapien bestätigt wurden.Sie bekamen durch die Untersuchung von Herrn Prof. Dr. Hartschuh Gewissheit und Sicherheit, ihre Zweifel wurden beseitigt. Angehörige teilten Familie Winkler mit, dass sie sehr froh seien, an diesem Tag dabei gewesen zu sein, da sie einen anderen Eindruck über die Tragweite der Erkrankung gewinnen konnten.
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Wir möchten uns herzlich bei Prof. Dr. Hartschuh bedanken, dass er sich bereit erklärt hat, diesen Vortrag ehrenamtlich für uns Erkrankte zu halten.
30.05.2011
Autor: Thomas Winkler
Letzte Aktualisierung: 23.10.2011
Der Vorstand